Beim diesjährigen Raiffeisen-Cup in Bad Tölz bekam es unsere U11 mit hochkarätigen Gegnern zu tun. Neben unseren jungen Rats und den Gastgebern aus Bad Tölz kämpften noch die Jungs und Mädels aus Rosenheim, Reichersbeuern, Klostersee, Miesbach, Peißenberg, Deggendorf und Meran um den Titel. Um das Turnier in einem Satz zusammen zu fassen: Es gibt Tage da regnets. Trotz einer aufopferungsvollen Leistung und tollem Kampf fuhren unsere Blau-Gelben leider ohne Punktgewinn nach Hause.

Dass man im ersten Spiel um Acht Uhr morgens mit Kopf und Beinen noch halb im Bett lag, oder dass im Abschlussspiel um Platz Neun die Luft raus war, geschenkt. Da war das Spiel gegen Klostersee, in dem man schon 2:1 und 3:2 führte, das man aber doch noch durch drei dumme Tore in den letzten beiden Spielminuten verloren geben musste. Oder die Partie gegen Peißenberg, die man auch lange mit 3:1 im Griff hatte, ehe sich dann in der Schlussphase eben doch der Favorit durchsetzen konnte. Aufregend war auch das Match gegen den späteren Finalisten und Silbermedaillengewinner Deggendorf, der die meisten anderen Partien vorher klar dominiert hatte. In diesem letzten, für unsere jungen Rats zumindest tabellarisch bereits völlig unbedeutenden Spiel zeigten sie ihr in diesem Turnier wahrscheinlich bestes Hockey. Trotz anfänglich drückender niederbayerischer Überlegenheit und dem verdienten 0:1 Rückstand gab Blau-Gelb nicht auf und kämpfte sich eindrucksvoll mit dem sehenswerten Ausgleich in die Partie zurück. Alle mitgereisten Fans fieberten mit dem Geretsrieder Team mit und drückten die Daumen, dass dieser über alle Spiele so verdiente Punktgewinn noch gelingen sollte. Aber wie schon gesagt, es gibt Tage da regnets. Kurz vor Schluss machte Deggendorf dann doch noch Tor zum 1:2.

Neben den null Punkten bleiben aber zwei wichtige Erkenntnisse: Erstens: das intensive Trainingsprogramm des Trainerteam hat sich gelohnt. Und viel wichtiger: Diese Mannschaft kann absolut mit den Mannschaften der A-Klasse mithalten und mit etwas Routine auf diesem Niveau wäre auch sicherlich mehr drin gewesen.

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